30.10.2005
T-DSL Resale nur Etikettenschwindel?
Seit dem Juli des Jahres 2004 haben Provider die Möglichkeit T-DSL-Anschlüsse unter eigenem Namen zu verkaufen. Zu den ersten Unternehmen, die diese Möglichkeit nutzten, gehörten 1&1 und Arcor. Mittlerweile ist eine ganze Reihe weiterer Unternehmen dazugekommen. Für das Unternehmen T-Com bedeutet das einige Vorteile. Es hat eine Reihe von starken Partnern gewonnen, mit denen die T-Com einfacher abrechnen kann, als mit unzähligen Einzelkunden. Diese Partner kümmern sich zudem eigenständig um den Vertrieb von T-Com-Produkten. Auf diese Weise erhöht sich die Chance, das von T-Com-Pressesprecher Frank Domagala formulierte Ziel zu erreichen, bis zum Jahr 2007 auf 10 Millionen T-DSL-Anschlüsse zu kommen. Nach Angaben eines Artikels auf der Internetseite Heise gab es zum Jahreswechsel 2003/2004 in Deutschland bereits über vier Millionen dieser Anschlüsse. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet das eine Steigerung um 43%.
Das T-DSL Resale funktioniert mittlerweile nach dem Schneeballprinzip. Der Anbieter "Celox" beispielsweise fungiert als "Resale"-Partner für die T-Com. Er ermöglicht wiederum kleineren Unternehmen, als Cerox-Reseller T-DSL-Anschlüsse weiterzuverkaufen. Möglich wird diese Kette dadurch, dass den Providern jeweils Spielräume bei der Preisgestaltung bleiben. Sie bekommen als Großkunden Rabatte von der T-Com und können deshalb oft preiswerter, als das Unternehmen T-Com selbst, anbieten. Auch wenn es um andere Konditionen als den Preis geht besteht für die Provider Spielraum. Beispielsweise wenn es darum geht, wieviel Megabyte an Daten bei Angeboten mit so genannten Volumentarifen frei herunter geladen werden dürfen. Oder wieviele Minuten im Internet bei Angeboten mit so genannten Zeittarifen kostenlos sind. So bietet das Unternehmen freenet beispielsweise einen Volumentarif mit 2 Gigabyte (GB) Freivolumen. Pro Monat können also maximal 2 GB Daten mit diesem Tarif ohne Aufpreis herunter geladen werden. Das Unternehmen NGI bietet dagegen Tarife mit Freivolumen von 3 oder 6 GB an.
Faventia als weiterer Anbieter setzt verstärkt auf Zeittarife. T-DSL-Verbindungen mit kostenloser Onlinezeit von 30, 60 oder 110 Stunden pro Monat sind im Angebot. NGI bietet dagegen Zeittarife mit einer freien Onlinezeit von jeweils 20, 50 oder 100 Stunden an.
Für Internet-Vielnutzer: Die meisten Reseller bieten neben Volumen- und Zeittarifen auch Flatrates an, die ein unbegrenztes Surfen ohne Aufpreis ermöglichen. Die Auswahl ist groß. So wird es potenziellen Kunden möglich, sich für ein Angebot zu entscheiden, das den eigenen Surfgewohnheiten optimal entgegenkommt. Allerdings erschwert diese Vielfalt den preislichen Vergleich der Angebote um einiges.
Unsere Webseite versucht Ihnen dabei zu helfen, aus allen verfügbaren Tarifen, den für Sie günstigsten und am besten geeigneten zu wählen.
Ein möglicher Nachteil des T-DSL-Anschlusses bei einem Reseller, ist die teilweise lange Laufzeit von Verträgen. Das bindet den Nutzer an den Reseller. Beim Umstieg von T-DSL-Reseller zu T-DSL-Reseller muss eventuell eine erneute Wartezeit und neue Gebühren in Kauf genommen werden. Diese Nachteile sind jedoch nicht derart gravierend, dass sich ein Blick auf die Angebote der T-DSL-Reseller nicht lohnen würde. Man kann viel Geld sparen, wenn man vorher vergleicht. Klicken Sie einfach in der linken Spalte auf DSL Vergleich und starten Sie Ihre persönliche Suche.
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