21.May 2012 00:25

22.5.2006

Playstation und X-Box an der Uni

Zocker, Gamer und Clans bekommen nun auch in Deutschland einen wissenschaftlichen Background. Nachdem vor knapp einem Jahr in den USA ein Lehrstuhl zur Untersuchung von Computerspielen eingerichtet wurde, zieht die TU Ilmenau nach. Dort gibt es seit Neuesten am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft eine "Professur zur Erforschung der Konzeption, Nutzung, Vermarktung und Wirkung von digitalen Spielen".

Immerhin spielen rund 20 Millionen Bundesbürger jeden Alters Sportspiele, Strategiespiele, Simulationen, Egoshooter oder Quiz- und Geschicklichkeitsspiele. Weltweit werden jährlich 30 Milliarden Euro für Computer- und Videospiele ausgegeben. Das sind 10 Milliarden weniger als der Jahresumsatz der Musikindustrie beträgt. Die Tendenz ist steigend. Das wissenschaftliche Interesse an den Möglichkeiten und Risiken sowie der Bedeutung dieser Freizeitbeschäftigung für die Gamer ist dementsprechend gewachsen. Insbesondere für Kinder und Jugendliche besteht eine Notwendigkeit einer pädagogischen und ethisch anspruchsvollen Gestaltung von Computer- und Videospielen.

An dem neuen Lehrstuhl "sollen sozial-, technik- und wirtschaftswissenschaftliche Kompetenzen interdisziplinär verzahnt werden, um der Komplexität digitaler Spiele Rechnung zu tragen. Damit wird die Professur deutschlandweit die Erste sein, die sich explizit der Erforschung von Computer- und Videospielen in ihrer Gesamtheit widmet", so Prof. Dr. Nicola Döring von der TU Ilmenau. Die Ausbildung soll im bilingualen (englisch-deutsch) Master-Studiengang "Kommunikations- und Medienwissenschaft" sowie im Bachelor-Studiengang "Angewandte Medienwissenschaft" stattfinden.

von iridos am 05.02.2007

-gegen- das 250-Zeichen-Limit. Sobald man irgendwas vernünftiges schreiben will, das über nen blöden Kommentar hinausgeht sind 250 Zeichen wirklich hart an der Grenze und man muss Text streichen.

von OBJenny86 am 13.11.2006

Also dieses als Fach anzubieten finde ich eher weniger sinnvoll. Dies jedoch zwischen den Stunden als Entspannung finde ich schon eher geeingnet. Danach geht man meistens viel motivierter in den Unterricht/Vorlesung zurück!

von redcurtis am 30.10.2006

und wozu ist das gut, als wenn dann noch wer lernen würde !

von huettb3er am 21.06.2006

die ersten amsolventen werden auf jeden fall gute berufschance haben.. aber ob die nachfrage auf dauer da sein wird, wage ich zu bezweifeln

von nighthawk am 07.06.2006

sollte auch an normalen schulen eingeführt werden, da sonst nur die studenten ihren spaß haben!