12.9.2005
Vodafone Mobile Connect Card UMTS
Wer kabellos mit dem Laptop surfen möchte, kann jetzt mit der Vodafone Mobile Connect Card UMTS den Turbo einschalten. Auch bei nüchterner Betrachtung bietet sie weitaus mehr Vor- als Nachteile.
Besitzer von Laptops suchen mit ihrem Computer mitunter den Kontakt nach Außen: ins Cyberspace. Die Vodafone Mobile Connect Card UMTS ist da sehr hilfreich. Sie bietet Zugriff auf das Internet mit mehrfacher ISDN Geschwindigkeit: SMS und Mails können versendet und empfangen, Dateien wie Excel- oder Worddokumente getauscht werden. Vodafone verspricht UMTS-Übertragungsraten mit bis zu 384 KBit/s. Das Unternehmen bietet laut eigenen Angaben eine UMTS-Netzversorgung in 700 deutschen Städten. Auch das so genannte GPRS-Netz kann mithilfe der Karte angesteuert werden, wenn beispielsweise kein Zugriff auf das UMTS-Netz möglich wird. GPRS ist wie UMTS ein Verfahren zur Datenübertragung auf mobile Geräte und von mobilen Geräten aus. Bei Zugriff auf das GPRS-Netz wird eine Schnelligkeit der Übertragung von bis zu 53,6 KBit/s erreicht.
Die Vodafone Mobile Connect Card UMTS gibt es in verschiedenen Ausführungen, sodass auch in Ländern wie den Vereinigten Staaten von Amerika Zugriff auf das Internet ermöglicht wird. Für Geschäftsreisende nach Übersee ist dies zweifelsohne ein Vorteil. Natürlich erlaubt die Karte auch Zugriffe auf ein firmeninternes Intranet, falls man die Berechtigung zum Zugang hat. Die Übertragung der Daten ist dabei recht sicher gelöst. Die Vodafone Mobile Connect Card UMTS unterstützt alle VPN-Clients gängiger Hersteller. VPN ist die Abkürzung für "Virtual Private Network". Mit dieser Technologie kann ein öffentliches Netz wie das Internet so wie ein Intranet, beispielsweise ein Firmennetzwerk, genutzt werden. Unbefugte haben keinerlei Zugriff auf den Datenfluss. Die Vodafone Mobile Connect Card UMTS gibt es auch als W-LAN-Variante, mit der auf Hotspots zugegriffen werden kann. Diese Bereiche mit besonders guten Zugriffsbedingungen für die Übertragungsnetze von Daten erlauben ein kabelloses Surfen im Internet mit einer Schnelligkeit von bis zu 11 MBit/s. Als Benutzeroberfläche dient beim Gebrauch der Karte das so genannte Vodafone-Dashboard. Diese Software kann innerhalb kurzer Zeit installiert werden und ist einfach zu bedienen.
Einige bedeutende deutsche Computerzeitungen und Testseiten im Internet haben die Vodafone Mobile Connect Card UMTS mittlerweile einigen Tests unterzogen. Die Zeitschrift PCPr@xis erklärte die Karte beispielsweise in Ihrer Ausgabe 11/2004 zum Sieger in einem Test mit insgesamt vier UMTS-Karten. Die Zeitschrift MACUP testete die Mac-Version der Karte für ihre Ausgabe 7/2005 und vergab die Note 1,4 (5 von 6 Punkten). Und die Zeitschrift Business&IT (Ausgabe 5/2005) vergab die Note GUT. Als Kritikpunkt nannte sie den Preis, der sich aus ihrer Sicht nachbessern ließe. Die Internetseite www.netzwelt.de bescheinigte der Karte, schnell einsatzbereit zu sein. Kritik gab es jedoch dafür, dass mein Lösen der Karte vom Laptop mitunter das Windows-System abstürzte - "auch, wenn keine Verbindung aktiviert und die Software inaktiv war".
Bis zum 30. September 2005 kann man die Karte in der preisgünstigsten Variante für 0,86 Euro netto und zu einem monatlichen Grundpreis von 6 Euro bekommen. Voraussetzung, um dieses Angebot in Anspruch zu nehmen, ist der gleichzeitige Abschluss eines Vertrages für die Datenübertragung. Hierbei kann zwischen einem Preis für bestimmte Datenvolumen oder für Onlinezeiten gewählt werden. Das bedeutet: Man erwirbt entweder das Recht, eine gewisse Anzahl von MB pro Monat herunter zu laden oder aber, eine gewisse Zeit pro Monat im Internet zu surfen. Weitere Informationen gibt es auch der Internetseite Vodafone.
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